Kult & Kohl
Deine Fermentations-Community in Leipzig
Gemeinsam fermentieren
Gemeinsam genießen
Was ist Kult & Kohl?
Du hast es bestimmt schon mal gehört: Fermentierte Lebensmittel sind gesund und selber zu fermentieren ist einfach. Vielleicht hast du schon mal versucht deinen eigenen Sauerkraut zu machen oder machst es sogar regelmäßig. Aber was kann man denn sonst fermentieren? Und wäre es nicht schön andere Fermentationsbegeisterte kennenzulernen?
Das ist Kult & Kohl: eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Menschen, die sich für gesundes, selbstgemachtes Essen und Fermentation begeistern. Hier geht es darum, Wissen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam Freude am Fermentieren zu haben.
Ob Sauerkraut, Kimchi, Kombucha, Kefir oder Sauerteig: Bei Kult & Kohl tauschen wir Rezepte, Erfahrungen und Starterkulturen aus, treffen uns zum gemeinsamen Fermentieren und Genießen. Zusammen entdecken wir, wie einfach Fermentation im Alltag Platz finden kann – und wie gut fermentierte Lebensmittel tun.
Egal ob Anfängerin oder erfahrener Fermentiererin – du bist willkommen.
Warum bei Kult & Kohl mitmachen?
Gemeinschaft & Austausch
Vernetze dich mit anderen Fermentations-Begeisterten aus Leipzig und werde Teil einer offenen, lebendigen Community.
Lernen & Inspiration
Entdecke neue Rezepte, Methoden und Fermente und profitiere vom gemeinsamen Wissen und Erfahrungsaustausch.
Dranbleiben im Alltag
Gemeinsam fällt es leichter, regelmäßig zu fermentieren und Neues auszuprobieren.
Gemeinsam genießen
Fermentation verbindet – beim gemeinsamen Fermentieren, Probieren und Austauschen.
Nachhaltig, regional & bewusst
Selbst fermentieren spart Geld, reduziert Lebensmittelverschwendung und stärkt eine regionale, solidarische Lebensmittelkultur.
Der Gründer
Hi, ich bin Kris. Deutsch-Amerikaner. ITler. Neuer Papa. Liebhaber fermentierter Lebensmittel aller Art.
Vor über zehn Jahren habe ich in den USA angefangen, meinen eigenen Kombucha zu brauen. Seit meinem Umzug 2024 nach Leipzig habe ich mein Fermentationsrepertoire um Sauerkraut, Sauerteig und Kefir erweitert. Ich liebe es, wie geschmackvoll Fermente sind und wie gut sie mir tun.
Als Mitglied der KoLa, einer solidarischen Landwirtschaft hier in Leipzig, habe ich das Genossenschaftsmodell kennengelernt und fand die Idee sofort spannend. Warum sollte es so etwas nicht auch für fermentierte Lebensmittel geben? Mein Ziel ist es, Kult & Kohl genau dorthin zu entwickeln.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir zu fermentieren, zu lernen und zu wachsen.
Fermentation in der Praxis
Kombucha ist ein fermentierter Tee und ein wunderbar erfrischendes Getränk. Spritzig, leicht süß-sauer und mit einem ganz eigenen Charakter – perfekt für jede Jahreszeit.
Kombucha lässt sich mit verschiedensten Aromen verfeinern. Zu sehen sind hier Heidelbeere (oben links), Granatapfel (oben rechts), Vanille & Tonkabohne (unten links) sowie Ingwer (unten rechts).
Ein klassisches Sauerkraut aus Weißkohl mit etwas Rettich. Kohlblätter und Glasgewichte sorgen dafür, dass das Gemüse vollständig unter der Lake bleibt – eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Fermentation.
Goldene Rüben mit Knoblauch und Lorbeerblättern. Eine besonders aromatische Lactofermentation und eines der leckersten Fermente, die ich bisher gemacht habe.
Eigenes Sauerteigbrot zu backen ist erstaunlich einfach – und man fragt sich schnell, warum man nicht früher damit angefangen hat. Es macht Spaß, schmeckt großartig und ist oft bekömmlicher als Brot aus dem Supermarkt. Ein gutes Rezept für ein Sauerteig-Mischbrot findest du hier. Starterkultur und weitere Tipps gibt es für Mitglieder von Kult & Kohl.
Milchkefir sieht zunächst aus wie ganz normale Milch. Die Magie steckt in den Kefirkörnern: kleinen, gelartigen Knöllchen, deren Gemeinschaft aus Hefen und Milchsäurebakterien die Milch in ein besonders aromatisches und oft bekömmlicheres Getränk verwandelt.
Die Milchkefir Knöllchen fängt man nach der Fermentation oft durch einen Sieb wieder ab, um sie wieder zu verwenden. Bei jedem Ansatz wachsen und vermehren sie sich. Bald hat man genug, um welche mit Freunden zu teilen, damit sie auch ihren eigenen Milchkefir zuhause machen und genießen können.
Kimchi ist ein Laktoferment wie Sauerkraut, das traditionell aus Chinakohl und anderem Gemüse mit einer Paste aus Chili, Ingwer, Knoblauch und Reis gemacht wird. Es stammt aus Südkorea und wurde sogar 2013 von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt. Manche Rezepte verlangen nach Reis, während andere nach Klebereismehl fragen. Ich wollte selbst erfahren, wie der Unterschied schmeckt, und habe deshalb zwei Kimchis angesetzt, die sich nur durch die Art des Reises unterscheiden.
Wasserkefir (hier abgebildet) und Milchkefir ähneln sich zwar darin, wie die Kristalle bzw. Knöllchen aussehen, und beide bestehen aus Kulturen aus Hefen und Milchsäurebakterien. Auch die Namen sind ähnlich – dennoch handelt es sich um zwei unterschiedliche Fermente. Wasserkefir, auch „Tibicos“ genannt, wird in gesüßtem Wasser angesetzt, oft zusammen mit Trockenfrüchten. So entsteht ein leicht sprudelndes, limonadenartiges Getränk.
Bei einem Workshop von edelsauer, einer großartigen Manufaktur für fermentierte Lebensmittel in Leipzig, durften die Teilnehmer viel über Miso lernen und dieses salz- und umamireiche Ferment sogar selbst herstellen.
Dafür verwendeten wir Koji (einen Edelschimmelpilz, der sowohl für Miso als auch für andere Fermente wie z. B. Sojasauce genutzt wird), der in diesem Fall auf Gerste gezüchtet wurde, außerdem Meersalz und gekochte Kichererbsen.
Miso eignet sich hervorragend als Salzersatz und überall dort, wo mehr Umami-Geschmack gewünscht ist.
Wie geht es weiter mit Kult & Kohl?
Kult & Kohl wächst Schritt für Schritt. Was heute als offene Gemeinschaft beginnt, soll sich in den kommenden Jahren gemeinsam mit euch weiterentwickeln:
2025 · Gemeinschaft aufbauen
Aufbau der Community über WhatsApp und Newsletter, erste Treffen zum gemeinsamen Fermentieren, Austauschen und Genießen.
2026 · Verein gründen (e. V.)
Gründung eines eingetragenen Vereins, Organisation von Workshops und Veranstaltungen – z. B. in gemieteten Küchen – und weiteres gemeinsames Lernen rund um Fermentation.
2027 · Genossenschaft starten (e. G.)
Gründung einer Genossenschaft mit eigener Produktionsstruktur. Anmietung von Küchen- und Kühlräumen, um fermentierte Lebensmittel für Mitglieder herzustellen – z. B. im Abo-Modell.
Auch du kannst von Anfang an dabei sein und mitgestalten!
Fragen? Schreib mir gerne
Wenn du Fragen zu Kult & Kohl hast oder mehr erfahren möchtest, melde dich gerne per E-Mail unter [email protected]